A k k u - M e m o r y - E f f e k t - V e r h i n d e r e r

Der Mensch spielt ja zwischendurch gerne mal Softair. Doch nach dem Spiel gibts ein Problem bei den automatischen Markierern: Der Akku ist noch halb voll. Fürs nächste Spiel aufheben bringt nix, da reicht er nich mehr. Mittels der AEG entladen bring auch nix, weil die zieht 8A (*rechen* cool, 76W-Motor ;-) die gibt also wegen Spannungszusammenbruch auf, lange bevor der Akku wirklich leer ist. Also hab ich mir ne kleine Schaltung einfallen lassen, die den Akku ordentlich entlädt, so dass man ihn Memory-Effekt-frei wieder aufladen kann.

Kurze Erklärung: L1 ist bei mir ne Glühlampe 12V/21W. Der Schalter S1 dient zum umschalten zwischen schneller (die Glühlampe) und normaler (der Widerstand) Entladung. Bei der Glühlampe gehts zwar schnell, dafür bricht die Spannung vorzeitig zusammen, genau wie bei dem Markierer. R2 hat bei mir 56Ohm/2W, kann aber gerne durch nen anderen ersetzt werden (z.B. 32Ohm, dann musser mindestens 3W abkönnen). Aber nicht zu niedrig wählen. D1 ist ne LED, die einfach nur anzeigt, ob der Akku noch entladen wird. K1 ist einmal ne Relaisspule (kleines 12V-Relais, auch wenn der Akku wie in meinem Fall nur 9,6V hat) und der Schließerkontakt dieses Relais.

Zur Bedienung: S1 auf "schnell" stellen und T1 drücken. Dadurch wird der Kontakt gebrückt , das Relais zieht an und die Glühlampe leuchtet. Wenn der Akku weit genug entladen ist und die Spannung entsprechend zusammenbricht (bei ca. 6V, für nen 9,6V-Akku eigentlich'n bissel wenig...), fällt das Relais ab, und die ausgehende Lampe zeigt an, das es weitergehen kann. Nun S1 auf normal stellen und wieder T1 drücken. Wenn die LED dann wieder ausgeht ist der Akku fertig entladen und kann ans Ladegerät.

So siehts fertig aus:

In den nächsten Tagen kommt ma noch ne ordentliche Tamiya-Buchse dran. Und in ferner Zukunft is ma nochn Gehäuse geplant ;-)